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ZMB - Zentrale Milchmarkt Berichterstattung GmbH, Berlin

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  Neu!  ZMB Schnellberichterstattung KW 42

03.11.2022 – Die Milchanlieferung in Deutschland nähert sich weiter ihrem saisonalen Tiefpunkt, der erfahrungsgemäß in der zweiten Novemberhälfte zu erwarten ist. In der 42. Woche erfassten die Molkereien laut Schnellberichterstattung der ZMB 0,4 % weniger Milch als in der Vorwoche. Die Vorjahreslinie ist damit um 1,8 % überschritten worden.
Die Märkte für flüssigen Rohstoff haben sich zuletzt uneinheitlich entwickelt. Industrierahm wurde in der vergangenen Woche zu schwächeren Preisen gehandelt, während sich Magermilchkonzentrat etwas befestigt hat. Die Feiertage in der laufenden Woche stellen für die Logistik eine zusätzliche Herausforderung dar. (ZMB)

ZMB-Schnellberichterstattung      
Auswertung 42. Kalenderwoche 2022 Tonnen %Vw. %Vj. 
Milchanlieferung 563.428 - 0,4%  +1,8% 
Produktion von:      
 - Butter 4.842 + 1,5%  -1,1% 
 - Magermilchpulver 3.792 + 23,9%  + 6,2% 
 - Käse (ohne Schmelz- u. Frischkäse) 24.997 - 0,1%  +4,7% 
Quelle: ZMB        

  

Nachrichten

Neu! USA: Milcherzeugung im dritten Quartal wieder expansiv

27.10.2022 – Die Milcherzeugung in den USA ist im dritten Quartal von 2022 wieder zu ihrem langfristig steigenden Trend zurückgekehrt, nachdem sie im ersten Halbjahr insgesamt um 0,7 % zurückgegangen war.


Für den September wurde nach vorläufigen Daten ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,5 % ausgewiesen. Das Wachstum für den August wurde auf 1,7 % revidiert. Insgesamt wurde in den ersten drei Quartalen von 2022 mit 77,41 Mio. t Milch 0,1 % weniger erzeugt als im Vorjahreszeitraum. Für das Kalenderjahr 2022 prognostizierte das US-Landwirtschaftsministerium zuletzt einen leichten Anstieg der Milcherzeugung um 0,3 %. Die Milchkuhherde war im September mit 9,41 Mio. Tieren erstmals seit Jahresbeginn geringfügig größer als im Vorjahr – mit einem marginalen Plus von 0,06 %. Seit dem Jahreshöchststand im Mai hat sich die Zahl der Milchkühe leicht um 8.000 Tiere verringert. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren die Kuhzahlen um 102.000 Häupter wesentlich stärker gesunken. Die Milchleistung war um 1,4 % höher als im September 2021. In den 24 wichtigsten Milch-Staaten hat die Milcherzeugung im Schnitt das Vorjahresniveau erreicht. Die fünf milchreichsten Staaten konnten durchweg Zuwächse zu verzeichnen, die sich zwischen 6,1 % in Texas und 0,2 % in Kalifornien bewegten. (ZMB))




Australien: Milcherzeugung reduziert

13.10.2022 – In Australien wurden im August 2022 mit 677.843 t Milch 5,9 % weniger erzeugt als im Vorjahresmonat. Damit setzt sich die rückläufige Entwicklung, die seit Jahresbeginn zu beobachten fort. In den ersten acht Monaten wurden 2022 bisher insgesamt 5,06 Mio. t Milch erzeugt und damit 6,4 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Start in neue Saison 2022/23 war wesentlich schwächer als in den beiden Vorjahren. In den ersten zwei Monaten des neuen Wirtschaftsjahres belief sich die Milcherzeugung auf 1,28 Mio. t Milch und war um 6,6 % niedriger als im Juli und August 2021. (ZMB)



EU: Weniger Milchprodukte exportiert

29.09.2022 – Die Exporte der EU-27 nach Drittländern ohne Lieferungen in das Vereinigte Königreich sind in den ersten sieben Monaten von 2022 durchweg gesunken. In allen wichtigen Produktkategorien waren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Rückgänge festzustellen. Selbst das mehrjährige Wachstum der Käseexporte ist unterbrochen worden. Sie sanken im Schnitt um 4 % auf 538.264 t. Nach dem Vereinigten Königreich, für das noch keine vollständigen Daten vorliegen, waren die USA, Japan, die Schweiz und Südkorea die wichtigsten Abnehmer. Unter diesen vier Ländern konnte lediglich in Südkorea eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum generiert werden. In den übrigen drei Destinationen waren Rückgänge hinzunehmen – der größte in der Schweiz mit einem Minus von 5 %. Zu Abnahmen von mehr als zwanzig Prozent kam es in der Ukraine und in China. An Magermilchpulver wurden mit 392.914 t 18,6 % weniger exportiert. Die Lieferungen nach China sanken überdurchschnittlich um 41 % auf 51.550 t. Vollmilchpulver ging um 19,9 % auf 137.729 t und Kondensmilch um 17,5 % auf 140.571 t zurück. Für Molkenpulver wurde eine Abnahme um 14,6 % auf 355.450 t festgestellt. Auch die Ausfuhren von Milch und Sahne schrumpften kräftig. Die Exporte von Butter haben sich bislang besser behauptet. So sanken die Ausfuhren an Butter incl. Butteröl im Zeitraum Januar bis Juli um 5,5 % auf 120.920 t. (ZMB)



Polen: Milchspitze im Juni

28.07.2022 – In Polen weicht die Anlieferungskurve im laufenden Jahr vom Bild in den Vorjahren ab. Der saisonale Rückgang hat sich verzögert. Im Juni wurden im Schnitt etwas höhere Tagesdurchschnittsmengen angeliefert als im Mai. In den beiden Vorjahren hatte im Juni bereits eine deutliche Abnahme eingesetzt. Im April war es hingegen zu einem Rückgang im Vergleich zum März gekommen. Im Juni 2022 wurde das Vorjahresniveau bei einer Milchmenge von 1,09 Mio. t wieder um 1,4 % übertroffen, nach einem lediglich marginalen Zuwachs um 0,2 % im Mai. Im Vorjahresvergleich wurden im ersten Halbjahr im Schnitt 2,1 % mehr Milch angeliefert als im Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal lag das durchschnittliche Wachstum teilweise ungünstigen Witterungsbedingungen bei 1,0 %. Im ersten Quartal war es mit 3,3 % wesentlich stärker ausgeprägt gewesen. Die Herstellung von Konsummilch war in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 3,8 % umfangreicher. An Butter wurden 3,2 % und an Käse 1,0 % mehr erzeugt als im Vorjahreszeitraum. (ZMB)



Niederlande: Im Juni mehr Milch angeliefert

21.07.2022 – Im Juni 2022 stieg die Milchanlieferung in den Niederlanden erstmals seit November 2020 über das Vorjahresniveau. Mit 1,15 Mio. t Milch nahmen die Molkereien 1,5 % mehr auf als im Juni 2021. Im ersten Halbjahr von 2022 erfassten die niederländischen Milchverarbeiter 8,9 Mio. t Milch, was 1,5 % weniger waren als im gleichen Zeitraum von 2021.

Die Proteste der niederländischen Bauern gegen die Pläne zur Nitratreduktion der Regierung, die eine einschneidende Verringerung der Nutztierbestände vorsehen, setzen sich nach Presseberichten weiter fort. (ZMB)


 Deutschland: Preisvorsprung von Bio-Milch geschrumpft

19.05.2022 – Die Milchauszahlungspreise der deutschen Molkereien steigen im konventionellen Bereich wie auch im Biomilchsegment kontinuierlich an. Generell sind die Preise für konventionelle Milch volatiler als die Preise für Biomilch. Unterschiedliche Schwankungsbreiten lassen sich seit Längerem beobachten. Zwischen 2014 und 2021 unterlagen die Preise für Biomilch nur vergleichsweise geringen Veränderungen, während bei konventioneller Milch wesentlich stärkere Ausschläge nach oben und unten eingetreten sind. Zuletzt sind die Preise für konventionelle Milch schneller gestiegen als die Preise für Biomilch, was zu einer Verringerung des Preisabstandes zwischen den beiden Qualitäten geführt hat. (detaillierte Übersichten s. Seite 12-14). Ursache für die unterschiedliche Reaktionsgeschwindigkeit ist vor allem, dass konventionelle Milch zu einem höheren Anteil über Kanäle abgesetzt wird, die stärkeren Erlösschwankungen unterliegen wie der Export, Großverbraucher und Verkäufe für die weitere Verarbeitung. Der Absatz von Biomilcherzeugnissen ist stärker auf den Einzelhandel konzentriert, wo langfristige Kontrakte dominieren. (ZMB)



Deutschland: Niedrige Inhaltsstoffe

21.04.2022 – Das Rohstoffaufkommen der deutschen Molkereien ist neben der schwächeren Milchanlieferung auch durch Rückgänge bei den Inhaltsstoffen in der angelieferten Milch verringert. Der durchschnittliche Fettgehalt hat sich in den ersten zwei Monaten von 2022 auf 4,17 % belaufen, im Vergleich zu 4,25 % im Vorjahreszeitraum. Der Eiweißgehalt sank von 3,52 % im Vorjahr auf 3,46 %. Auch im Vergleich zu 2020 waren die Gehalte niedriger. Die Rückgänge bei den Inhaltsstoffen sind in Deutschland im Vergleich zur EU insgesamt überdurchschnittlich ausgeprägt. (ZMB)



EU: Polen: Milchanlieferung steigt

24.03.2022 – Im Gegensatz zur rückläufigen Entwicklung in anderen Ländern ist die Milchanlieferung in Polen zu Beginn von 2022 expansiv gewesen. Dabei dürfte der im Vergleich zum Vorjahr mildere Winter eine Rolle spielen. Im Februar 2022 hat die Milchmenge die Vorjahreslinie um 3,8 % übertroffen, nach einem bereits deutlichen Wachstum um 3,5 % im Januar. Insgesamt wurden in den ersten beiden Monaten von 2022 2,08 Mio. t Milch an die Molkereien geliefert, was 3,7 % mehr waren als im Vorjahr. Die Produktion von Käse wurde im genannten Zeitraum um 2,4 %, die von Butter um 0,6 % und die von Konsummilch um 1,7 % ausgeweitet. (ZMB)


EU: Erneut mehr Käse exportiert

24.02.2022 – Die EU-27 hat ihre Exporte von Milchprodukten auf den Weltmarkt ohne das Vereinigte Königreich 2021 trotz des leicht rückläufigen Milchaufkommens teilweise gesteigert. Bei einem Teil der Produkte waren aber leichte Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr zu beobachten. Die Lieferungen ins Vereinigte Königreich sind durchweg gesunken, wobei die Daten aber noch nicht vollständig vorliegen.

Einen neuen Allzeitrekord erreichten die Käseexporte nach traditionellen Drittländern, die sich auf 960.000 t erhöht haben. Das war im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 6 %. Größter Absatzmarkt waren die USA mit 132.930 t und einer Zunahme um 13 %. Zuwächse konnten auch in der Schweiz, Ukraine, China und Kanada verbucht werden, während in Japan und Südkorea Einbußen hinzunehmen waren. Die Ausfuhren von Magermilchpulver sanken bei verringertem Angebot um 4 % auf 774.396 t. Der Rückgang fiel damit aber deutlich niedriger aus als 2020. China war wie in den beiden Vorjahren der größte Absatzmarkt mit einer leichten Ausweitung gegenüber 2020 um 3 %. Die Lieferungen nach Algerien, der Nummer Zwei, schrumpften um 24 % auf 89.547 t. Größere Mengen wurden auch in weitere asiatische Länder wie Indonesien, Philippinen und Thailand geliefert. Die Butterausfuhren sanken auf 211.000 t und haben sich damit aber leicht über dem Niveau von 2019 behauptet. An Vollmilchpulver wurde weniger exportiert als in den beiden Vorjahren. Weiter gestiegen sind die Ausfuhren von Milch und Sahne sowie Molkenpulver und Kondensmilch.

Die Einfuhren der EU-27 an Milchprodukten aus Drittländern ohne das Vereinigte Königreich sind 2021 fast durchweg etwas höher ausgefallen als im Vorjahr. Sie spielen für die Versorgung in der Gemeinschaft aber lediglich eine geringe Rolle. Bei Butter haben die Lieferungen aus den USA und Neuseeland etwas zugenommen. Bei Käse fielen höhere Einfuhren aus der Schweiz am stärksten ins Gewicht. (ZMB)

 Deutschland: Milchanlieferung auf tiefstem Stand seit 2014

17.02.2022 – Die Milchanlieferung in Deutschland ist 2021 auf ihren tiefsten Stand seit acht Jahren gesunken. Die Molkereien erfassten im abgelaufenen Kalenderjahr 31,94 Mio. t Milch, davon 31,16 Mio. t von Erzeugern im Inland, wie aus den Erhebungen der BLE im Rahmen der Melde-Verordnung Milch hervorgeht. Im Tagesdurchschnitt sanken die Anlieferungen im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 %. Das Rohstoffaufkommen von Erzeugern im Inland ging sogar um 1,8 % zurück. Damit ist es erstmals seit dem Ende der Quotenregelung zu einem stärkeren Rückgang der Milchmenge gekommen. Die Abnahmerate hat sich gegen Jahresende verstärkt. Im vierten Quartal wurden im Schnitt 2,7 % weniger Milch angeliefert als im Vorjahreszeitraum. Zu dieser Entwicklung dürften die stark gestiegenen Kosten u.a. für Kraftfutter und Energie sowie auf unterdurchschnittliche Silagequalitäten aus der Ernte 2021 beigetragen haben. Der Anteil von Biomilch an der angelieferten Milchmenge hat sich auf 4,1 % weiter erhöht.

Die Milchmengen sind 2021 flächendeckend, aber mit regionalen Unterschieden gesunken. Die Abnahmeraten reichten von 0,5 % in Schleswig-Holstein bis hin zu 5,2 % in Thüringen. Im Nordwesten mit Schleswig-Holstein und Niedersachsen waren die Rückgänge weniger stark ausgeprägt als im nord-östlichen Mecklenburg-Vorpommern mit einer Einschränkung um 3,6 %. Die Milcherzeuger mit Sitz in Ostdeutschland drosselten ihre Anlieferungen im Schnitt um 2,9 % und damit stärker als die Kollegen im ehemaligen Bundesgebiet um 1,5 %. Im milchreichsten Bundesland Bayern sanken die Anlieferungen um 1,9 % und damit etwas stärker als im Bundesdurchschnitt. Regional unterschiedlich sind auch die Anteile von Biomilch. Sie sind in Bayern mit 8,1 % am höchsten und in Thüringen mit 0,8 % am niedrigsten. In den meisten Regionen haben sich die Bio-Anteile 2021 erhöht oder sind stabil geblieben. Nur in der Region Sachsen/Sachsen-Anhalt hat sich die Bedeutung von Bio-Milch etwas verringert. (ZMB)


 Neuseeland: Milcherzeugung im Dezember stärker gesunken

27.01.2022 – Im Dezember 2021 sank die Milcherzeugung in Neuseeland gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,0 % auf 2,60 Mio. t. Das war der deutlichste Rückgang in einem Monat im Lauf von 2021 und außerdem die niedrigste Milchmenge in einem Dezember in den vergangenen fünf Jahren. Das Milchaufkommen war seit Beginn des laufenden Wirtschaftsjahres vergleichsweise schwach. In den ersten sieben Monaten sank es um durchschnittlich 3,3 % auf 13,15 Mio. t. Im Vorjahr 2020/21 hatte die Saison mit einer expansiven Entwicklung geendet, so dass die Milchmenge im Kalenderjahr 2021 im Tagesdurchschnitt um 0,3 % auf 21,88 Mio. t Milch gestiegen ist. Der Rekord von 2018 ist damit aber nicht ganz erreicht worden. Der Rückgang in den vergangenen Monaten ist auf ungünstige Witterung zurückzuführen. (ZMB)


Deutschland: Milchkuhbestand weiter geschrumpft

22.12.2021 – Der Milchkuhbestand in Deutschland ist auch im zweiten Halbjahr von 2021 weiter gesunken. Im November wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (destatis) 3,833 Mio. Milchkühe gehalten. Das waren 2,3 % weniger als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Höchststand im Jahr 2014 ist die Milchkuhherde in Deutschland um fast eine halbe Million Tiere geschrumpft.


 Verglichen mit 2020 sind die Kuhzahlen in allen Bundesländern verringert worden. In den neuen Bundesländern war die durchschnittliche Abnahme mit 3,4 % stärker ausgeprägt als im ehemaligen Bundesgebiet mit 2,0 %. Der größte Bestandsabbau um 4,7 % wurde in Thüringen registriert und der niedrigste im Saarland um 1,4 %. Leicht unterdurchschnittlich waren die Rückgänge in den beiden süddeutschen Ländern Bayern und Baden-Württemberg. In den neuen Bundesländern waren die Kuhbestände in Sachsen mit einer Reduktion um 1,7 % noch am stabilsten. In den alten Bundesländern wurde der Milchviehbestand in Rheinland-Pfalz am stärksten verringert. Dem rückläufigen Trend folgte auch die Zahl der Milchkuhhaltungen. Sie sank im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 % auf 54.787 und hat einen neuen Tiefstand erreicht. Die durchschnittliche Anzahl der Kühe je Stall stieg damit auf eine Höchstmarke von 70 Tieren. In fast allen Größenklassen ist die Zahl der Ställe gesunken. Nur bei Haltungen mit mindestens 500 Kühen kam es zu einem leichten Anstieg. (ZMB)

Jahresrückblick 2021: Weniger Milch und steigende Preise

02.01.2022 - Der Milchmarkt in Deutschland und darüber hinaus hat sich 2021 fester entwickelt als in den Vorjahren. Die Milchanlieferung in Deutschland ist voraussichtlich auf den niedrigsten Stand seit 2017 gesunken. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte haben die Preise für Milchprodukte angezogen. Die Milcherzeugerpreise sind nach drei Jahren mit Rückgängen in Folge gestiegen, haben das Niveau von 2017 vermutlich aber nicht ganz erreicht.

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USA: Mehr Milchprodukte erzeugt

09.12.2021 – In den ersten zehn Monaten von 2021 ist in den USA mehr Milch verarbeitet worden als im Vorjahreszeitraum. Im Schnitt stieg die Milcherzeugung auf 85,87 Mio. t und war nach Korrektur um den Schalttag um 2,0 % höher als im Vorjahreszeitraum. Im Oktober wurde das Vorjahresniveau allerdings unterschritten, nachdem das Wachstum bereits im September zum Stillstand gekommen war.

Trotz der höheren Milchmenge sind die erzeugten Mengen an Butter, Magermilchpulver und Molkenpulver aber zurückgegangen. Mehr Milch ist in das Käsesegment gelenkt worden. Die Herstellung von Käse, dem mit 5,14 Mio. t wichtigsten Produkt, legte um 3,1 % zu. Dabei hatte Cheddar einen Zuwachs von 3,3 % auf 1,48 Mio. t zu verzeichnen, während an Mozzarella mit 1,7 Mio. t 1,0 % mehr hergestellt wurde. Eingeschränkt wurde hingegen die Produktion von Cottage Cheese, die um 5,1 % auf 244.837 t sank. Bei Joghurt und Sauerrahm wurden Steigerungen um 3,6 % bzw. 2,4 % gemeldet. Die Herstellung von Butter wurde um 2,2 % auf 782.627 t eingeschränkt. Bei Magermilchpulver ist Rückgang um 2,2 % auf 979.271 t eingetreten. Nach einer expansiven Entwicklung im ersten Halbjahr, wurde das Vorjahresniveau seit Juli kontinuierlich spürbar unterschritten. Auch an Molkenpulver und Milchproteinkonzentrat wurden geringere Mengen erzeugt. Gleichzeitig ist die Erzeugung von Vollmilchpulver, Molkenproteinkonzentrat, Molkenproteinisolat und Laktose ausgeweitet worden. (ZMB)




EU: Milchanlieferung im September unter Vorjahr

11.11.2021 – Die Milchanlieferung in der EU-27 ist im September 2021 wieder unter die Vorjahreslinie gesunken. Nach einer Hochrechnung der ZMB sind im Schnitt 0,5 % weniger Rohstoff an die Molkereien angeliefert worden als im September 2020. Im dritten Quartal des laufenden Jahres ist das Wachstum des Milchaufkommens mit einem leichten Rückgang um 0,1 % zum Stillstand gekommen. In Deutschland und den Beneluxländern wurden im September deutliche Abnahmen im Vergleich zum Vorjahresniveau beobachtet. Auch in Frankreich wurde nach den wöchentlichen Daten deutlich weniger Milch angeliefert als im Vorjahresmonat. In Irland hat sich hingegen das Wachstum zuletzt wieder verstärkt. In den ersten drei Quartalen von 2021 lag die Milchmenge in der EU-27 um den Schalttag korrigiert um 0,3 % über dem Stand des Vorjahreszeitraums. (ZMB)




Preise für Blockbutter weiter angezogen

08.10.2021 – Der Buttermarkt bewegt sich aktuell in einem sehr festen Fahrwasser. Die Nachfrage nach abgepackter Butter liegt auf einem für die Jahreszeit normalen Niveau. Für die kommenden Wochen und insbesondere für den November wird mit der üblichen saisonalen Belebung gerechnet. Die Molkereiabgabepreise sind bislang überwiegend auf dem Niveau der Vorwochen stabil. Die Notierung in Kempten wurde am 6.10.2021 unverändert mit 4,14 bis 4,39 EUR/kg festgestellt.
Mehr Bewegung ist aktuell am Markt für Blockbutter zu beobachten. Die Nachfrage hat sich deutlich belebt, während das Angebot gering ist. Die Käufer sind aktiver geworden und bemüht, die Versorgung zu gewährleisten und Ware zu sichern. Es besteht noch zusätzlicher Bedarf für Lieferungen im laufenden Quartal. Auch für Termine nach dem Jahreswechsel werden inzwischen mehr Gespräche geführt. Wie bereits in den vergangenen Wochen wird vor allem gefrostete Ware gehandelt. Dem Vernehmen nach nehmen die Vorräte aber zügig ab und die Preise steigen aktuell rasch an. Die Forderungen für frische Ware steigen ebenfalls weiter, nachdem die Sahnepreise weiter angezogen haben. Abschlüsse kommen überwiegend für kurzfristige Lieferungen zu Stande. Für spätere Termine gehen die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern auseinander. Außerdem sind die Hersteller bei der Unsicherheit über die weitere Entwicklung des Rohstoffaufkommens vorsichtig. Die Notierungen für Blockbutter sind in Bewegung nach oben. In Kempten wurde sie am 6.10.2021 auf 4,40 bis 4,65 EUR/kg angehoben. Auch in den Niederlanden und Frankreich wurden höhere Preise notiert. Das Exportgeschäft nach Drittländern verläuft weiter ruhig. (ZMB)




 EU-27: Exporte von Milchprodukten uneinheitlich

02.09.2021 – Die Exporte der EU-27 von Milchprodukten nach Drittländern ohne das Vereinigte Königreich haben sich im ersten Halbjahr von 2021 uneinheitlich entwickelt. Während die Ausfuhren von Käse, Kondensmilch, Molkenpulver sowie Milch und Sahne gesteigert werden konnten, mussten bei Butter und Vollmilchpulver Rückgänge hingenommen werden. Die Exporte von Magermilchpulver blieben weitgehend unverändert. Der Handel mit Käse und Butter mit dem Vereinigten Königreich, für den für den betrachteten Zeitraum noch keine vollständigen Daten vorliegen, ist allerdings spürbar geschrumpft. (ZMB)



Deutschland: Milcherzeugerpreise über Vorjahresniveau

19.08.2021 – In Deutschland sind die Milchauszahlungspreise der Molkereien für konventionelle Milch im zweiten Quartal von 2021 kontinuierlich gestiegen. Damit weicht die Preisentwicklung von ihrem üblichen saisonalen Verlauf mit einer Abschwächung in der milchreichsten Jahreszeit ab. Dies zeigen die Daten der BLE, die im Rahmen der Melde-Verordnung Milch erhoben werden. Im ersten Quartal wurde das Vorjahresniveau noch leicht unterschritten, im zweiten aber kontinuierlich übertroffen. Im Vorjahresquartal hatten die Milchpreise aufgrund von Marktverwerfungen zu Beginn der Corona-Pandemie nachgegeben. Im Juni 2021 haben die Erzeugerpreise für konventionell erzeugte Kuhmilch mit einem Gehalt von 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß mit 35,47 Cent je Kilogramm ab Hof ohne Mehrwertsteuer erstmals seit Januar 2018 wieder die 35-Cent-Marke überschritten. Die Preise für Bio-Milch zeigen seit Anfang 2020 einen Aufwärtstrend im Vergleich zum Vorjahr, der sich ab der Jahresmitte 2020 verstärkt hat. (ZMB)






Polen: Milchanlieferung weniger expansiv

05.08.2021 – In Polen hat sich das Wachstum des Milchaufkommens im Juni 2021 abgeschwächt. Die Zuwachsrate gegenüber der Vorjahreslinie ist auf 0,8 % zurückgegangen. Im Mai hatte sie noch bei 1,4 % gelegen. Ursache für die Abschwächung dürfte ungünstige Witterungsverhältnisse mit regionaler Trockenheit gewesen sein. Im ersten Halbjahr von 2021 ist die Milchanlieferung im Tagesdurchschnitt um 1,0 % gestiegen. Die Herstellung von Käse ist in den ersten sechs Monaten von 2021 um 3,6 % ausgeweitet worden, wohingegen die Butterproduktion um 0,7 % leicht verringert worden ist. (ZMB)



Deutschland: Weniger Milch angeliefert

15.07.2021 – Die Milchanlieferung an die deutschen Molkereien ist in den ersten fünf Monaten von 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Das geht aus den Erhebungen der BLE im Rahmen der Melde-Verordnung Milch hervor. Insgesamt erfassten die milchverarbeitenden Unternehmen 13,7 Mio. t Rohstoff und damit im Tagesdurchschnitt 1,1 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Anlieferung von deutschen Milcherzeugern sank um 1,2 % auf 13,4 Mio. t. Regional war das Aufkommen unterschiedlich. In den meisten Bundesländern ist weniger Milch erfasst worden als im Vorjahreszeitraum. Entgegen der durchschnittlichen Entwicklung haben die Erzeuger in Baden-Württemberg, der Region Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland und Schleswig-Holstein höhere Mengen angeliefert als im Vorjahr. In Niedersachsen war der Rückgang mit einem Minus von 1,0 % etwas schwächer ausgeprägt als im Bundesdurchschnitt, wohingegen die Abnahmerate in Bayern und Nordrhein-Westfalen über dem Bundesmittel lagen. In den ostdeutschen Bundesländern waren die stärksten Einschränkungen festzustellen. Hier reichten die Abnahmen von 2,1 % in Sachsen und Brandenburg bis hin zu 4,0 % in Mecklenburg-Vorpommern.



Der Anteil von Biomilch an der angelieferten Milch hat sich weiter leicht erhöht und im Bundesmittel erstmals die Vier-Prozent-Marke erreicht. Am stärksten setzen die Erzeuger in Süddeutschland auf ökologische Erzeugung. In Bayern und Baden-Württemberg stammen jeweils knapp acht Prozent der angelieferten Milch aus ökologischer Erzeugung. In Nord- und Ostdeutschland sind die Anteile niedriger. (ZMB)

Deutschland: Erneut weniger Milchkühe und Haltungen gezählt

01.07.2021 – Der Strukturwandel in der Milchviehhaltung in Deutschland hat sich in den ersten Monaten von 2021 weiter fortgesetzt. Erneut wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (destatis) bei der Mai-Zählung weniger Milchkühe und Milchkuhhaltungen gezählt.



Demnach wurden im Mai 2021 in Deutschland 3,89 Mio. Milchkühe gehalten. Das waren 2,0 % weniger als ein Jahr zuvor und der niedrigste Bestand seit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Ein Zwischenhoch von 4,31 Mio. Tieren hatte die Milchviehherde in Deutschland 2014 mit 4,31 Mio. Tieren erreicht. Seitdem ist der Bestand um knapp zehn Prozent verringert worden. Weiter gesunken ist auch die Zahl der Milchkuhhalter auf 55.829. Das bedeutet einen Rückgang um 4,3 % innerhalb eines Jahres. Die durchschnittliche Kuhzahl je Haltung ist damit auf knapp siebzig gestiegen. Damit hatte sich die mittlere Größe der Milchviehhaltungen im Vergleich zum Vorjahr um zwei Kühe erhöht.
Der Bestand an Milchkühen hat etwas weniger stark abgenommen als der von Rindern insgesamt, der um 2,2 % reduziert worden ist. Deutlich überdurchschnittlich sank aber die Zahl von Zuchtfärsen im Alter von über zwei Jahren mit einem Minus von 8,6 %. Fast stabil blieb hingegen die Anzahl der Kälber in einem Alter von unter acht Monaten.



Die Kuhzahlen sanken in allen Bundesländern, wobei aber regionale Unterschiede zu beobachten waren. Der Abbau war in den neuen Bundesländern (-2,9 %) stärker ausgeprägt als im ehemaligen Bundesgebiet, wobei die regionalen Unterschiede in Ostdeutschland besonders gravierend waren. Sowohl die höchste Abnahme unter allen Regionen um 5,1 % in Thüringen wie auch die niedrigste um 0,9 % in Sachsen wurde dort registriert. In den beiden milchreichsten Flächenländern Bayern und Niedersachsen lagen die Abnahmen mit jeweils 1,5 % etwas unter dem Bundesdurchschnitt.



Die Zahl der Milchkuhhaltungen ist auf einen neuen Tiefststand von 55.829 gesunken. Das waren 4,3 % oder 2.522 Haltungen weniger als ein Jahr zuvor. Die absolute Anzahl der Aufgabe von Ställen ist damit weiter gesunken. Die Zahl der Herden hat sich in fast allen Größenklassen verringert. Überdurchschnittlich um mehr als sieben Prozent schrumpften die Haltungen, in denen zwischen zehn und 49 Kühe stehen, während sich der Rückgang in der Kategorie mit 100 bis 199 Milchkühen auf 1,2 % beschränkt hat. Die Zahl der Ställe mit mindestens 200 Kühen, die in den beiden Vorjahren leicht geschrumpft war, hat leicht um 0,4 % zugenommen. In diesen Ställen stehen inzwischen knapp dreißig Prozent aller Milchkühe in Deutschland. Jeweils etwa 27 % werden in Herden mit 50 bis 99 und in Herden mit 100 bis 199 Kühen gehalten.



In Bayern ist die durchschnittliche Herdengröße am niedrigsten. Hier wurden 25.748 Haltungen mit 42,8 Milchkühen im Schnitt ermittelt. Am größten war die durchschnittliche Haltung mit 246,2 Tieren in Mecklenburg-Vorpommern, wo 156.850 Milchkühe (-2,2 %) in 637 Haltungen (-6,9 %) standen. (ZMB)

USA: Mehr Frischprodukte und Käse, weniger Butter hergestellt

10.06.2021 – Im Tagesdurchschnitt wurden in den USA in den ersten vier Monaten von 2021 mit 34,5 Mio. t Milch 2,5 % mehr erzeugt als im Vergleichszeitraum von 2020. Das Produktionsprogramm der Molkereien hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum merklich verändert. So ist die Herstellung von Sauerrahm und Joghurt im bisherigen Verlauf von 2021 kräftig ausgedehnt worden. Die Käseherstellung legte um 3,7 % auf 2,04 Mio. t zu und ist damit nach einem schwächeren Vorjahr wieder zu stärkerem Wachstum zurückgekehrt. An Cheddar wurde dabei 4,0 % mehr erzeugt. Die Herstellung von Mozzarella legte unterdurchschnittlich um 0,8 % zu. Gleichzeitig wurde die Produktion von Cottage Cheese um 4,0 % eingeschränkt. An Vollmilchpulver, Molkenproteinkonzentrat, Molkenproteinisolat und Laktose wurden umfangreichere Mengen erzeugt. Die Herstellung von Magermilchpulver blieb im Schnitt mit 419.319 t stabil, was auf eine Drosselung der Produktion im April nach einem expansiven ersten Quartal zurückzuführen war. Eingeschränkt wurde die Produktion von Butter, Milchproteinkonzentrat und Molkenpulver.



Die Vorräte an Milchprodukten waren Ende April 2021 überwiegend niedriger als im Vorjahr um die gleiche Zeit. Leicht erhöht haben sich trotz der niedrigeren Produktion die Butterbestände. Sie waren mit 174.907 t um 3,4 % höher als Ende April 2020. Für Magermilchpulver wurde gleichzeitig ein Bestandsrückgang gemeldet. Gegenüber dem Vorjahresstand schrumpften die Lager um 23,1 % auf 137.009 t. Spürbar um 21,5 % reduziert wurden auch die Bestände an Molkenpulver. Bei Käse belief sich der Rückgang auf 1,7 %. Im Vergleich zu den Ende März 2021 vorhandenen Beständen wurde für Butter ein Zuwachs von 7,8 % gemeldet. Bei den übrigen Produkten fand ein Bestandsabbau statt. Bei Käse belief sich dieser auf 1,1 %, bei Magermilchpulver auf 4,7 % und bei Molkenpulver auf 5,1 %. (ZMB)



Deutschland: Milchleistungen 2020 gestiegen

03.06.2021 – Die durchschnittliche Milchleistung je Kuh in Deutschland ist 2020 nach den Berechnungen der BLE weiter gewachsen und hat einen Stand von 8.457 kg erreicht. Das war im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme um 2,6 %.

2010 hatte der durchschnittliche Milchertrag je Kuh noch bei 7.085 kg gelegen. Gleichzeitig ist die Zahl der Milchkühe gesunken und hat Ende 2020 einen Tiefststand von 3,92 Mio. Tieren erreicht. Trotz der geschrumpften Milchkuhherde ist die Milcherzeugung 2020 leicht um 0,3 % auf 33,16 Mio. t gestiegen. Die höheren Milchleistungen haben den Abbau der Kuhzahlen mehr als kompensiert. (ZMB)

Vereinigtes Königreich: Seit Jahresbeginn weniger Milchprodukte gehandelt

20.05.2021 – Im ersten Quartal von 2021 ist der Außenhandel des Vereinigten Königreiches mit Milchprodukten geschrumpft. Es wurden sowohl weniger Milcherzeugnisse importiert als auch exportiert. Die anspruchsvolleren Formalitäten, die seit durch den Austritt aus der Europäischen Union ergeben, dürften zu dieser Entwicklung maßgeblich beigetragen haben, zumal die EU der dominierende Handelspartner ist. Da es zunächst Anlaufschwierigkeiten gegeben hat, lassen sich die endgültigen Auswirkungen des Brexits noch nicht abschätzen. Auch der harte Corona-Lockdown auf der Insel, der inzwischen gelockert worden ist, könnte eine Rolle gespielt haben. Die Einfuhren sind in fast allen wichtigen Produktsegmenten gesunken. Nur bei Joghurt und ähnlichen Produkten sind die Importmengen auf dem Niveau der Vorjahre stabil geblieben, wohingegen geringere Mengen an Butter, Käse und Milchpulver eingeführt worden sind. Bei Käse, dem bedeutendsten Importartikel, hat sich der Rückstand im März im Vergleich zu den beiden Vormonaten verringert.




Die Ausfuhren sind ebenfalls in den meisten Produktgruppen niedriger ausgefallen als im ersten Quartal des Vorjahres. Eine Ausnahme stellt flüssige Milch dar, wo sogar eine leichte Zunahme zu beobachten war. Das Vereinigte Königreich war bei Milchpulver in den vergangenen Jahren Nettoexporteur, bei Käse hingegen ein bedeutender Nettoimporteur. Bei Butter hielten sich Ein- und Ausfuhren weitgehend die Waage. (ZMB)

Irland: Milchanlieferung expansiv

06.05.2021 – In Irland war im März 2021 ein deutlicher Anstieg der Milchanlieferung zu beobachten. Die Molkereien erfassten 848.514 t und damit 13,5 % mehr als vor einem Jahr. Das erste Quartal von 2021 ging mit einem Milchaufkommen von 1,39 Mio. t Milch zu Ende. Das waren im Tagesdurchschnitt 10,7 % mehr als im Vorjahresquartal. Die Herstellung von Konsummilch wurde in den ersten drei Monaten um 9,2 % reduziert, während gleichzeitig 4,4 % mehr Butter erzeugt worden sind. Zur Herstellung von Magermilchpulver wurden keine Daten veröffentlicht. (ZMB)


Niederlande: Milchanlieferung dichter an Vorjahreslinie

22.04.2021 – In den Niederlanden ist die Milchanlieferung seit dem Beginn von 2021 kontinuierlich saisonal angestiegen und hat aber das Vorjahresniveau unterschritten. Im ersten Quartal wurden im Tagesdurchschnitt 1,3 % weniger Milch angeliefert als im Vorjahreszeitraum. Im März hat sich der Rückstand gegenüber der Vorjahreslinie auf 0,7 % verringert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Milchaufkommen im März 2020 durch einen Kälteeinbruch nach einem zuvor sehr milden Winter gedämpft worden war. (ZMB)


EU: Exporte von Milchprodukten zum Jahresanfang uneinheitlich

01.04.2021 – Die Exporte der EU-27 von Milchprodukten auf den Weltmarkt ohne Lieferungen in das Vereinigte Königreich haben sich zu Beginn von 2021 uneinheitlich entwickelt. Für den Handel mit Großbritannien liegen noch keine vollständigen Daten vor. Die Ausfuhren von Butter und Käse sind im Januar 2021 niedriger ausgefallen als zum Auftakt von 2020, aber höher als im Januar 2019. An Käse wurden mit 70.482 t 9 % weniger exportiert als im Vorjahresmonat. Dies war vor allem auf einen Rückgang der Lieferungen nach den USA um 44 % auf 7.531 t zurückzuführen. Das Geschäft mit den USA war Ende 2020 und Anfang 2021 durch Strafzölle im Zuge des Boing-/Airbus-Konflikts erschwert. Aktuell sind die Sonderzölle für einen Zeitraum von vier Monaten ausgesetzt. Auch in Südkorea mussten zum Jahresanfang Einbußen hingenommen werden, während in China, Japan und der Schweiz deutliche Steigerungen verzeichnet werden konnten. Bei Butter kam es unter den größeren Abnehmern nur in China zu einer Ausweitung der Exporte. Steigern konnte die europäische Milchwirtschaft ihre Ausfuhren von flüssiger Milch und Sahne sowie von Molkenpulver. Bei Vollmilchpulver, Magermilchpulver und Kondensmilch waren die Exportmengen im Vergleich zum Vorjahresmonat weitgehend unverändert. Bei Magermilchpulver war China mit 7.522 t der größte Absatzmarkt. Zweitgrößter Abnehmer mit einer Steigerung um 126 % auf 6.391 t war der Jemen, der damit Algerien, das in der Vergangenheit oft der größte Markt war, überholt hat. Bei Vollmilchpulver war Oman mit Abstand die wichtigste Destination mit 8.045 t und einem Marktanteil von 30 %.

Die Importe der EU-27 von Milchprodukten aus Drittländern ohne das Vereinigte Königreich sind im Januar 2021 erneut gesunken. An Butter wurden insgesamt lediglich 122 t importiert. Das waren nochmals 26 % weniger als im Vorjahresmonat. Größter Lieferant war mit 74 t Island. Die Käseeinfuhren sanken um 9 % auf 4.411 t. Aus der Schweiz kamen mit 4.017 t 11 % weniger als im Januar 2020. (ZMB)




Deutschland: Milchpreise 2020 leicht gesunken

18.03.2021 – Die Milcherzeugerpreise in Deutschland sind 2020 im dritten Jahr in Folge leicht gesunken, wie aus den Erhebungen der BLE im Rahmen der Melde-Verordnung Milch hervorgeht. Im Jahresschnitt wurden demnach in Deutschland 32,84 Cent/kg für konventionelle Milch mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß ab Hof einschließlich Nachzahlungen und ohne Mehrwertsteuer ausgezahlt. Das war im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 2,6 % und der niedrigste Preis nach 2016. Die Milchauszahlungspreise folgten der Entwicklung der Erlöse für Milchprodukte. Diese sind mit dem Beginn der Corona-Pandemie zunächst stark eingebrochen und haben sich im weiteren Jahresverlauf rasch erholt, aber das Vor-Krisen-Niveau bis zum Jahresende nicht wieder ganz erreicht.


Biomilch konnte sich von der allgemeinen Entwicklung am Milchmarkt 2020 etwas entkoppeln. Bei gestiegener Nachfrage nach Biomilchprodukten während der Corona-Pandemie und einem im Vergleich zu den Vorjahren langsameren Wachstum der Biomilchanlieferung sind die Erzeugerpreise im Vergleich zu 2019 leicht gestiegen. Sie erhöhten sich um 1,4 % auf 48,29 Cent/kg. (ZMB)

Vereinigtes Königreich: Milchanlieferung im Januar knapp über Vorjahreslinie

04.03.2021 – Im Januar 2021 erfassten die Molkereien im Vereinigten Königreich mit 1,3 Mio. t Milch 0,8 % mehr als im Vorjahresmonat. Damit hat sich der Vorsprung zur Vorjahreslinie, der nach korrigierten Angaben von Defra im Dezember 2,2 % betragen hatte, verringert. Für das Jahr 2020 weist das britische Landwirtschaftsministerium eine korrigierte Milchanlieferung von 15,46 Mio. t aus, womit die Vorjahresmenge im Tagesdurchschnitt marginal um 0,1 % unterschritten worden ist. (ZMB)

Deutschland: Milchanlieferung 2020 regional unterschiedlich

18.02.2021 – Die Milchanlieferungen der deutschen Milcherzeuger an deutsche Molkereien waren 2020 im Tagesdurchschnitt auf dem Niveau des Vorjahres weitgehend unverändert. Dies geht aus den Erhebungen der BLE im Rahmen der Melde-Verordnung Milch hervor.

Die überwiegend leicht expansiven Tendenzen im ersten Halbjahr wurden ab August von rückläufigen Entwicklungen abgelöst. Regional waren ebenfalls Unterschiede festzustellen. Die Milcherzeuger in Bayern, dem Bundesland mit der höchsten Milchmenge, haben 1,1 % weniger an Molkereien angeliefert als im Vorjahr. In den übrigen westdeutschen Bundesländern waren hingegen mehr oder weniger ausgeprägte Zuwächse festzustellen. In Schleswig-Holstein wurde der höchste Zuwachs registriert. In den ostdeutschen Bundesländern kam es im Schnitt zu Einschränkungen. Nur in Mecklenburg-Vorpommern war Stabilität zu beobachten. Die Anlieferung von Biomilch ist 2020 weiter ihrem steigenden Trend gefolgt und hat einen neuen Höchststand von 1,23 Mio. t erreicht. Mit einem Plus von 3,9 % hat sich das Wachstum im Vergleich zu den Vorjahren verlangsamt. Der Anteil von Biomilch an der Gesamtanlieferung hat sich auf 3,9 % erhöht. Er ist regional sehr unterschiedlich. Die höchsten Bioanteile werden in Baden-Württemberg und Bayern mit 7,7 bzw. 7,6 % verzeichnet, gefolgt von der Region Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland mit 5,4 %. In den ostdeutschen Bundesländern entfallen 2,0 % der Anlieferung auf Biomilch. In Thüringen ist der Anteil mit 0,7 % am niedrigsten. (ZMB)

Polen: Milchanlieferung expansiv

28.01.2021 – In Polen ist die Milchanlieferung 2020 erneut gestiegen. Insgesamt nahmen die polnischen Molkereien im Kalenderjahr 2020 12,43 Mio. t Milch auf. Die Vorjahresmenge wurde damit im Tagesdurchschnitt um 1,9 % überschritten. Im Dezember hat sich der Zuwachs auf 1,0 % verringert. In den vergangenen fünfzehn Jahren hat das Milchaufkommen nahezu kontinuierlich zugenommen und sich insgesamt um mehr als 3 Mio. t erhöht. Die Herstellung von Konsummilch wuchs 2020 um 5,5 %. An Butter wurden im Jahresdurchschnitt 2,0 % mehr erzeugt. Im Dezember wurde das Vorjahresniveau allerdings um 24 % unterschritten. Die Käseproduktion blieb 2020 mit einem Plus von 0,2 % annähernd unverändert. (ZMB)


 Jahresrückblick 2020

24.12.2020 – Zum Auftakt der 20er Jahre herrschten am Milchmarkt zunächst feste Tendenzen mit anziehenden Preisen. Bereits im März allerdings ließ die schnelle weltweite Ausbreitung der Corona-Pandemie die Preise für Milchprodukte stark einbrechen. Es folgte eine rasche Erholung. Allerdings wurde das Niveau vom Jahresanfang nicht wieder erreicht. Die Milcherzeugerpreise in Deutschland sanken im dritten Jahr in Folge. (ZMB)

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Irland: Mehr Milch zum Saisonende

03.12.2020 – In Irland bewegt sich die Milchanlieferung am beginnenden Saisonende auf einem hohen Niveau. Dazu dürften recht günstige Witterungsbedingungen beigetragen haben. Im Oktober 2020 wurden mit 0,67 Mio. t 8,3 % mehr Milch angeliefert als im Vorjahresmonat. Damit ist die ungewöhnlich hohe Menge von Oktober 2018 noch übertroffen worden. In den ersten zehn Monaten von 2020 wurden 7,82 Mio. t Milch an die irischen Molkereien geliefert. Das waren im Tagesdurchschnitt 3,3 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Butterproduktion wurde im gleichen Zeitraum um 3,2 % ausgeweitet. Für die Erzeugung von Magermilchpulver liegen für Oktober keine Angaben vor. In den ersten drei Quartalen wurde sie nach teilweise revidierten Daten um 9,8 % auf 130.200 t ausgeweitet. (ZMB)


EU: Mehr Butter und Käse exportiert

26.11.2020 – Die EU-27 konnte in den ersten drei Quartalen von 2020 in den meisten Produktkategorien höhere Mengen an Milchprodukten am Weltmarkt absetzen als im Vorjahreszeitraum. Nur bei Magermilchpulver war ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Rekordjahr 2019 zu beobachten, der allerdings auf ein gesunkenes Angebot und nicht auf eine schwache Nachfrage zurückzuführen war. Rund 100.000 t Magermilchpulver gingen nach Algerien und damit 34 % mehr als im Vorjahreszeitraum. China war der zweitgrößte Abnehmer mit 91.651 t, was allerdings im Vergleich zu den ersten drei Quartalen von 2019 einen Rückgang um 7 % bedeutet. Die Ausfuhren von Vollmilchpulver haben sich nach ihrem Rückgang im Vorjahr um 16 % erholt.
Damit ist allerdings das Niveau von 2018 nicht ganz wieder erreicht worden. Anders als bei Milchpulver waren bei Butter und Käse deutliche Steigerungen im Vergleich zum Vorjahrjahreszeitraum zu beobachten. Die Butterexporte, die bereits im Vorjahr spürbar gewachsen waren, legten im laufenden Jahr nochmals stärker zu und erreichten in den ersten drei Quartalen einen Stand von knapp 164.000 t. Die USA waren wie im Vorjahr der größte Abnehmer. Dort konnte sogar eine Steigerung um 17 % auf 32.828 t generiert werden – trotz der Zollstreitigkeiten. Weitere bedeutende Zielmärkte waren Saudi-Arabien, China und Marokko. Die Lieferungen nach Ägypten und Ukraine sind sogar um ein Mehrfaches gestiegen. Die Käseexporte konnten um 8 % stärker ausgeweitet werden als im Vorjahreszeitraum. Japan ist mit Lieferungen von 98.078 t und einer Zunahme um 13 % zum größten Markt außerhalb Europas aufgestiegen. Die USA sind auf den zweiten Rang abgestiegen mit einem Rückgang der Ausfuhren um 17 % auf 83.869 t. Die nächstgrößten Abnehmer waren Schweiz, Südkorea, Ukraine und Saudi-Arabien. (ZMB)

USA: Deutlich mehr Magermilchpulver exportiert

12.11.2020 – Die USA haben in den ersten drei Quartalen von 2020 mehr Milchprodukte auf den Weltmarkt exportiert und weniger importiert als im Vorjahreszeitraum. Wichtigster Exportartikel der US-Milchwirtschaft ist Magermilchpulver.

Hier war eine starke Zunahme um 24,5 % bzw. mehr als 120.000 t auf 614.888 t zu beobachten. Gut ein Drittel der Menge wurde nach Mexiko ausgeführt. Allerdings waren die Exporte in das südliche Nachbarland rückläufig und sanken um 17,2 % auf 207.831 t. Zuwächse konnten die Lieferungen auf die Philippinen, nach Indonesien, Malaysia, Vietnam, und China zu verzeichnen. Bei den Molkenerzeugnissen erholten sich die Ausfuhren von ihrem Rückgang im Vorjahr und stiegen um 17,9 %. Die Lieferungen nach China haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt, erreichten aber die Vergleichsmenge des Jahres 2018 noch nicht wieder. Die Exporte von Molkenpulver legten mit 31,5 % deutlicher zu als die von Molkenproteinkonzentrat (+15,9 %) und Modifizierter Molke (+2,4 %). An Käse wurden mit 281.743 t 2,9 % mehr exportiert als im Vorjahreszeitraum. Wichtigste Abnehmer waren hier Mexiko (+10 %), Südkorea (+20 %), Japan (+0 %) und Australien (+25 %), wobei 26 % der Lieferungen auf Mexiko und 20 % auf Südkorea entfielen. Um 5 % gesunken sind die Ausfuhren von Butter, die aber von untergeordneter Bedeutung sind. Gleichzeitig wurde trotz der höheren Erzeugung mehr Butter importiert. Mit 58.041 t erhöhten sich die Importe um 5,9 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Aus Irland stammten mit 26.483 t 45,6 % der der Gesamteinfuhr. Die bedeutet gegenüber dem Vorjahreszeitraum nochmals eine Zunahme um 2,6 %. Gesunken sind hingegen die Käseimporte, die um 11,1 % auf 116.977 t schrumpften. Leicht um 1,9 % auf 50.027 t nahmen die Importe von Kasein ab. Mit 27.398 t stammten gut die Hälfte der Menge, aber 2,9 % weniger als im Vorjahreszeitraum aus der EU. Auf Neuseeland, das einen Zuwachs von 4,4 % verbuchen konnte, entfielen 37,1 % der Einfuhren. Die Kaseinimporte der USA aus Deutschland gingen um 44,8 % auf 891 t zurück. Wichtigster Lieferant aus der EU ist Irland mit 10.423 t (-11,6 %). (ZMB)

Neuseeland: Mehr Milch erzeugt - Fonterra hebt Milchpreisprognose an

15.10.2020 – In Neuseeland ist die Milcherzeugung zu Beginn der neuen Saison expansiv verlaufen. Im August 2020 mit 1,47 Mio. t 5,3 % mehr Milch erzeugt als im Vorjahresmonat. Die Steigerungsrate hat sich im Vergleich zu den Vormonaten erhöht. In den ersten drei Monaten des neuseeländischen Milchwirtschaftsjahres 2020/21 erreichte die Milchmenge einen Umfang von 1,98 Mio. t und war damit im Schnitt um 4,8 % höher als im Vorjahreszeitraum. In den ersten acht Monaten des laufenden Kalenderjahres stieg das Milchaufkommen im Tagesdurchschnitt leicht um 0,3 % auf 10,25 Mio. t. Im Wirtschaftsjahr 2019/20 war die Milchmenge korrigiert um den Schalttag leicht um 0,6 % geschrumpft. Die größte neuseeländische Molkereigenossenschaft Fonterra hatte Mitte September für das Wirtschaftsjahr 2020/21 einen Milchpreis von 5,90 bis 6,90 NZD/kg Milchinhaltsstoffe angekündigt, nach einer Auszahlung von 7,14 NZD/kg (ohne die Dividende von 5 Cent/kg Geschäftsanteil) im vergangenen Jahr. Am 15. Oktober 2020 hat das Unternehmen die Prognose auf 6,30 bis 7,30 NZD/kg angehoben und diesen Schritt mit einer Verbesserung der Nachfrage aus China, insbesondere nach Vollmilchpulver, begründet. Umgerechnet entspricht der Mittelwert der Prognose etwa 28,5 Eurocent/kg Milch mit europäischen Inhaltsstoffen. Es wurde allerdings darauf verwiesen, dass man noch am Anfang der Saison stehe und sich noch vieles ändern könne, insbesondere im Hinblick auf die andauernde Unsicherheit durch die Corona-Pandemie und steigende Milchmengen in der EU und den USA. (ZMB)



Japan: Milchkuhbestand stabilisiert

08.10.2020 – In Japan wurden im Februar 2020 mit 840.000 Milchkühen geringfügig mehr Tiere gezählt als zum Vorjahreszeitpunkt. In den Vorjahren hatte sich der Kuhbestand kontinuierlich verringert. Weiter gesunken ist die Zahl der Milchviehbetriebe. Sie ging um 4,0 % auf 14.400 zurück. Seit 2010 haben ein Drittel der Betriebe aufgegeben. Die Zahl der Milchkühe sank gleichzeitig um 12,9 %. Innerhalb von zehn Jahren hat sich die durchschnittlich Kuhzahl je Betrieb von 44 auf 58 erhöht. Mit 513.000 Färsen und weiblichen Tieren unter 2 Jahren wurden 4,3 % mehr gehalten als im Februar 2019. Dies war der höchste Färsenbestand seit 2012. (ZMB)



Niederlande: Milchanlieferung im August rückläufig

17.09.2020 – Im August ist die Milchanlieferung in den Niederlanden erstmals im laufenden Jahr unter das Niveau des Vorjahresmonats gesunken. Dabei dürfte die hochsommerliche Hitze eine Rolle gespielt haben. Mit 1,14 Mio. t haben die Molkereien 1,5 % weniger Milch erfasst als im August 2019. In den ersten acht Monaten von 2020 wurden mit 9,45 Mio. t Milch im Tagesdurchschnitt 1,3 % mehr Milch angeliefert als im Vorjahreszeitraum. (ZMB)