Schnellberichterstattung KW 36
17.09.2026 – In Deutschland hält der saisonale Rückgang der Milchanlieferung an. In der 36. Woche haben die deutschen Molkereien laut Schnellberichterstattung der ZMB 0,4 % weniger Milch erfasst als in der Vorwoche. Die Vorjahreslinie wurde damit um 1,6 % übertroffen. Teilweise wird über stärkere Rückgänge aufgrund der Ausbreitung des Shamonda-Virus berichtet. In Frankreich war die Milchanlieferung zuletzt um 1,0 % umfangreicher als in der Vorjahreswoche... ( >> weiterlesen)
| ZMB-Schnellberichterstattung | |||
| Auswertung 36. Kalenderwoche 2026 | Tonnen | %Vw. | %Vj. |
| Milchanlieferung | 601.689 | - 0,4% | +1,6% |
| Produktion von: | |||
| - Butter | 4.891 | + 2,3% | +3,4% |
| - Magermilchpulver | 2.999 | + 4,3% | - 17,1% |
| - Käse (ohne Schmelz- u. Frischkäse) | 28.859 | - 2,3% | +3,1% |
| Quelle: ZMB |
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EU-27: Mehr Milchprodukte exportiert
17.09.2026 – Die europäische Milchwirtschaft hat in den ersten sieben Monaten von 2026 die Exporte ihrer Erzeugnisse auf den Weltmarkt insgesamt steigern können. In fast allen Produktgruppen waren höhere Ausfuhren als im Vorjahreszeitraum zu beobachten. Lediglich bei Molkenpulver war ein Rückgang festzustellen. ... ( >> weiterlesen)Leistungen und Publikationen
Neben Sonderauswertungen, Pressearbeit, Vorträgen u.v.m. erstellt die ZMB eine Reihe regelmässiger Publikationen. Eine Übersicht und Leseproben finden Sie hier: (>> weiterlesen)
ZMB Jahrbuch Milch 2025
20.12.2025
- Tauchen Sie ein in die Welt des Milchmarktes mit dem “ZMB Jahrbuch
Milch 2025“. 2024 war der Milchmarkt durch ein gedämpftes
Milchaufkommen in den Exportländern insgesamt gefestigt. Zu dieser
Entwicklung haben Tierkrankheiten wie die Blauzungenkrankheit in
Nordwesteuropa und Vogelgrippe in Rinderherden in den USA sowie
ungünstige Witterungsverhältnisse beigetragen. Butter und
Molkenerzeugnisse konnten deutliche Preissteigerungen verzeichnen,
während Milchprotein vergleichsweise schwache Preise erzielte. Die
Nachfrage nach Käse ist am Weltmarkt weiter gewachsen und wurde
stärker von den USA bedient. Nochmals leicht gesunken sind die
Importe Chinas von Milchprodukten, das nach wie vor der weltgrößte
Importeur ist, aber nicht mehr das Zugpferd für steigende Preise.
Die Milcherzeugerpreise sind 2024 in wichtigen Exportländern im
Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Sie haben zum Teil aber auch
nachgegeben.
Das ZMB Jahrbuch Milch 2025 liefert zu den Marktentwicklungen in
Deutschland, Europa und in wichtigen Drittländern wichtige Zahlen,
Daten und Fakten. Zeitreihen zu Erzeugung, Verbrauch, Außenhandel
und Preisen stellen die wichtigsten Marktbewegungen dar. Kompakte
Kommentare und Grafiken runden das Zahlenwerk ab.
Das ZMB Jahrbuch – mit zweisprachigen Tabellen in Deutsch und
Englisch - ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk für alle, die
sich mit dem Milchmarkt beschäftigen.
Das Jahrbuch kann bestellt werden über https://www.blmedien.de/zmb2025 zum Preis von 145 Euro inkl. MwSt. zuzüglich Versand.

