Schnellberichterstattung KW 23
18.06.2026 – Die Milchanlieferung in Deutschland bewegt sich weiterhin deutlich über der Vorjahreslinie. Bei den zuletzt kühleren Temperaturen ist der saisonale Rückgang bislang schwach ausgeprägt. In der 23. Woche sank die Milchmenge laut Schnellberichterstattung der ZMB gegenüber der Vorwoche um 0,3 %. Der Zuwachs zum Vorjahresniveau hat sich damit auf 6,6 % vergrößert. In Frankreich legte die Milchanlieferung zuletzt gegenüber der Vorwoche um 0,3 % zu... ( >> weiterlesen)
| ZMB-Schnellberichterstattung | |||
| Auswertung 23. Kalenderwoche 2026 | Tonnen | %Vw. | %Vj. |
| Milchanlieferung | 656.085 | - 0,3% | +6,6% |
| Produktion von: | |||
| - Butter | 5.973 | - 7,4% | +19,0% |
| - Magermilchpulver | 3.869 | - 13,5% | + 13,4% |
| - Käse (ohne Schmelz- u. Frischkäse) | 30.092 | - 1,4% | +4,0% |
| Quelle: ZMB |
Börsenwerte in Echtzeit
Durch Anklicken der Bezeichner der Börsenwerte in der Tabelle gelangen sie zu den Detailseiten.
EU-27: Wachstum der Milchanlieferung im April etwas schwächer
18.06.2026 – Die Milchanlieferung in der EU-27 war auch im April 2026 weiter expansiv. Mit schätzungsweise 13,46 Mio. t wurden 2,6 % mehr Milch erfasst als im Vorjahresmonat. Dies war die niedrigste Steigerungsrate seit Jahresbeginn. In der Mehrheit der Mitgliedstaaten hat sich das Wachstum im Vergleich zu den Vormonaten verringert... ( >> weiterlesen)Leistungen und Publikationen
Neben Sonderauswertungen, Pressearbeit, Vorträgen u.v.m. erstellt die ZMB eine Reihe regelmässiger Publikationen. Eine Übersicht und Leseproben finden Sie hier: (>> weiterlesen)
ZMB Jahrbuch Milch 2025
20.12.2025
- Tauchen Sie ein in die Welt des Milchmarktes mit dem “ZMB Jahrbuch
Milch 2025“. 2024 war der Milchmarkt durch ein gedämpftes
Milchaufkommen in den Exportländern insgesamt gefestigt. Zu dieser
Entwicklung haben Tierkrankheiten wie die Blauzungenkrankheit in
Nordwesteuropa und Vogelgrippe in Rinderherden in den USA sowie
ungünstige Witterungsverhältnisse beigetragen. Butter und
Molkenerzeugnisse konnten deutliche Preissteigerungen verzeichnen,
während Milchprotein vergleichsweise schwache Preise erzielte. Die
Nachfrage nach Käse ist am Weltmarkt weiter gewachsen und wurde
stärker von den USA bedient. Nochmals leicht gesunken sind die
Importe Chinas von Milchprodukten, das nach wie vor der weltgrößte
Importeur ist, aber nicht mehr das Zugpferd für steigende Preise.
Die Milcherzeugerpreise sind 2024 in wichtigen Exportländern im
Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Sie haben zum Teil aber auch
nachgegeben.
Das ZMB Jahrbuch Milch 2025 liefert zu den Marktentwicklungen in
Deutschland, Europa und in wichtigen Drittländern wichtige Zahlen,
Daten und Fakten. Zeitreihen zu Erzeugung, Verbrauch, Außenhandel
und Preisen stellen die wichtigsten Marktbewegungen dar. Kompakte
Kommentare und Grafiken runden das Zahlenwerk ab.
Das ZMB Jahrbuch – mit zweisprachigen Tabellen in Deutsch und
Englisch - ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk für alle, die
sich mit dem Milchmarkt beschäftigen.
Das Jahrbuch kann bestellt werden über https://www.blmedien.de/zmb2025 zum Preis von 145 Euro inkl. MwSt. zuzüglich Versand.

