Schnellberichterstattung KW 32
20.08.2026 – In Deutschland nahm die Milchanlieferung Anfang August in Folge der Hitzewelle spürbar ab. Laut Schnellberichterstattung der ZMB sank die Milcherfassung der deutschen Molkereien in der 32. Woche im Vergleich zur Vorwoche um 2,4 %. Der Zuwachs gegenüber der Vorjahreslinie hat sich damit deutlich auf 1,8 % verringert. Es wird weiterhin über niedrige Gehalte an Inhaltsstoffen berichtet. Die Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen führen großräumig zu Ernteausfällen bei Grünlandschnitten... ( >> weiterlesen)
| ZMB-Schnellberichterstattung | |||
| Auswertung 32. Kalenderwoche 2026 | Tonnen | %Vw. | %Vj. |
| Milchanlieferung | 612.197 | - 2,4% | +1,8% |
| Produktion von: | |||
| - Butter | 5.165 | + 1,6% | +9,6% |
| - Magermilchpulver | 3.744 | - 1,1% | - 3,7% |
| - Käse (ohne Schmelz- u. Frischkäse) | 29.765 | - 1,9% | +6,7% |
| Quelle: ZMB |
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EDeutschland: Milcherzeugerpreise zuletzt stabiler
20.08.2026 – Die Milcherzeugerpreise bewegten sich in Deutschland nach Angaben der BLE auf Basis der Meldeverordnung Milch zuletzt spürbar unter dem Vorjahresniveau. Der leichte Preisanstieg aus den Vormonaten ist im Juni 2026 zum Stillstand gekommen. Im Schnitt wurden für 100 Kilogramm konventionell erzeugte Kuhmilch mit einem Gehalt von 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß ab Hof ohne Mehrwertsteuer 39,02 EUR/100 kg ausgezahlt. Das waren 36,8 % weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber den für Mai gemeldeten 38,98 EUR/100 kg war der Anstieg marginal... ( >> weiterlesen)Leistungen und Publikationen
Neben Sonderauswertungen, Pressearbeit, Vorträgen u.v.m. erstellt die ZMB eine Reihe regelmässiger Publikationen. Eine Übersicht und Leseproben finden Sie hier: (>> weiterlesen)
ZMB Jahrbuch Milch 2025
20.12.2025
- Tauchen Sie ein in die Welt des Milchmarktes mit dem “ZMB Jahrbuch
Milch 2025“. 2024 war der Milchmarkt durch ein gedämpftes
Milchaufkommen in den Exportländern insgesamt gefestigt. Zu dieser
Entwicklung haben Tierkrankheiten wie die Blauzungenkrankheit in
Nordwesteuropa und Vogelgrippe in Rinderherden in den USA sowie
ungünstige Witterungsverhältnisse beigetragen. Butter und
Molkenerzeugnisse konnten deutliche Preissteigerungen verzeichnen,
während Milchprotein vergleichsweise schwache Preise erzielte. Die
Nachfrage nach Käse ist am Weltmarkt weiter gewachsen und wurde
stärker von den USA bedient. Nochmals leicht gesunken sind die
Importe Chinas von Milchprodukten, das nach wie vor der weltgrößte
Importeur ist, aber nicht mehr das Zugpferd für steigende Preise.
Die Milcherzeugerpreise sind 2024 in wichtigen Exportländern im
Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Sie haben zum Teil aber auch
nachgegeben.
Das ZMB Jahrbuch Milch 2025 liefert zu den Marktentwicklungen in
Deutschland, Europa und in wichtigen Drittländern wichtige Zahlen,
Daten und Fakten. Zeitreihen zu Erzeugung, Verbrauch, Außenhandel
und Preisen stellen die wichtigsten Marktbewegungen dar. Kompakte
Kommentare und Grafiken runden das Zahlenwerk ab.
Das ZMB Jahrbuch – mit zweisprachigen Tabellen in Deutsch und
Englisch - ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk für alle, die
sich mit dem Milchmarkt beschäftigen.
Das Jahrbuch kann bestellt werden über https://www.blmedien.de/zmb2025 zum Preis von 145 Euro inkl. MwSt. zuzüglich Versand.

